Der Smoking ist ein formeller Abendanzug, der in Deutschland auch als „kleiner Gesellschaftsanzug“ bezeichnet wird. In englischsprachigen Ländern steht auf den Einladungen „Black Tie“. Damit weiß jeder Mann, dass Smoking-Pflicht gilt.

In den USA hingegen nennt man den Smoking „Tuxedo“. Dieser Ausdruck verweist auf einen Country-Club wohlhabender New Yorker, in dem er zuerst getragen wurde.

Der Begriff „Smoking“ ist allerdings irreführend. Das englische Smoking-Jackett war ursprünglich aus Samt und üppig verziert. Es wurde vom Gentleman des Hauses nach dem Essen im Rauchsalon übergeworfen. Bei einem Smoking im heutigen Verständnis handelt es sich vielmehr um einen Dinner Suit.

 

Was zeichnet einen Smoking aus?

Er besteht aus dem Sakko mit Revers aus Seidensatin, der Hose mit einem einfachen Streifen („Galon“) ebenfalls aus schwarzer Seide, der Weste oder dem Kummerbund, dem Smokinghemd mit verdeckter Knopfleiste und Umschlagmanschette sowie der Schleife. Dazu trägt man glatte, polierte schwarze Schuhe. Sakko und Hose bestehen aus dem gleichen schwarzen oder nachtblauen Stoff. Kummerbund und Fliege sind meist schwarz, dürfen heute aber auch in einer modischen Farbe gewählt werden. Das Smokinghemd ist stets weiß. 

 

Wann wird der Smoking getragen?

Der Dresscode sagt: bei allen Abendveranstaltungen, die ab 18 Uhr beginnen. Ausnahme: Sofern eine am Nachmittag beginnende Veranstaltung keine Pause beinhaltet, darf der Smoking bereits ab 15 Uhr getragen werden. Falls Sie den Smoking als Hochzeitsanzug tragen möchten, können Sie ihn mit einer farbigen (z.B. silbergrauen) Weste und eventuell einem Plastron kombinieren. Von einer schwarzen Schleife und Kummerbund raten wir für die kirchliche Trauung eher ab.