21 Regeln zum intelligenten Packen für die Reise


Nur wenige Menschen packen gern ihre Koffer. Wahllos reißen sie Schubladen und Schränke auf, um Massen an möglicher Reisebekleidung in den Koffer zu stopfen. Dabei könnte es mit ein wenig Organisation so einfach sein. Wir haben für Sie 21 Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Stress vor dem Urlaub diesmal ersparen.  


    • Erstellen Sie eine Liste mit allem, was Sie unterwegs brauchen. Falls Sie es nicht aufschreiben wollen, sammeln Sie alles Wichtige an einem Platz, damit Sie vor dem Packen den Überblick gewinnen, ob Sie etwas vergessen haben.

    • Nehmen Sie von allem, was Sie benötigen, möglichst wenig mit. Und das sollte möglichst leichtgewichtig sein. Die Regel klingt simpel und wird dennoch meist missachtet.

    • Anzugstoffe sollten wenig knittern: Wählen Sie leichte Wollqualitäten wie Fresko und Tropical für Ihre Sommerreise. Ziehen Sie das Jackett aus, wenn es die Situation erlaubt. 

    • Sicherlich sind Jogginganzüge total bequem im Flugzeug. Aber das Auge reist bekanntlich mit – schon Ihren Mitreisenden zuliebe sollten Sie mit Ihrem besten Outfit ins Flugzeug steigen. 

    • Ein Kleidersack transportiert Anzüge und Hemden besonders knitterfrei, je nach Belastbarkeit der Hülle und des Trägers passen dort zwei bis drei Anzüge hinein. Aber nicht jeder trägt das unhandliche Teil gern mit sich herum. 

    • Alle Dinge, auf die Sie auf keinen Fall verzichten können (z. B. Medikamente), gehören unbedingt ins Handgepäck. Erfahrene Flugreisende haben alles für eine Übernachtung dabei, falls sich das aufgegebene Gepäck verspätet. 

    • Wählen Sie das passende Gepäckstück nach Art der Reise, leicht und stabil sollte es sein. Eine Reisetasche ist im Kofferraum Ihres Autos sicher, auf dem Gepäckband im Flughafen macht sich aber der Hartschalenkoffer besser. Je größer der Koffer, desto mehr werden Sie mitnehmen. Falls Sie nicht allein reisen: Koffer im Partner-Look sollten Sie sich und Ihrer Frau nicht antun. 

    • Schwere Gegenstände, wie zum Beispiel Schuhe, legen Sie „unten“ in den Koffer. Also in einem Trolley an die Seite mit den Rollen, in einem Koffer mit Tragegriff auf die entgegengesetzte Seite. Leichtes legen Sie dann darüber – so zerdrückt Ihre Kleidung nicht so stark. 

    • Platz sinnvoll nutzen: In die Schuhe passen Socken, Gürtel und kleine Gegenstände wie Reisewecker u. ä. hinein, das spart Raum und die Schuhe bekommen keine Dellen. 

    • Schuhe verpacken Sie in Beutel aus Stoff oder Plastik, zur optimalen Platzausnutzung jeden einzeln. 

    • Leeren Sie Hosen- und Jackentaschen vor dem Einpacken, das verhindert unnötige Knitterfalten. Und erspart Ihnen die Suche nach dem Inhalt der Taschen. 

    • Geben Sie Ihre Hemden vorher in die Reinigung und holen Sie gefaltet ab, so platzsparend bekommen Sie das selbst niemals hin. 

    • Falten Sie Ihre Kleidung so wenig wie möglich, nutzen Sie stets die ganze Fläche des Koffers, Hemden nicht entlang der Knopfleiste zusammenlegen. 

    • Einige Fachleute schwören auf das Rollen der Kleidung, wir halten das eher für einen Tipp für Rucksackreisende. 

    • Hosen mit dem Bund nach unten legen, Hosenbeine hängen aus dem Koffer. Dann die nächsten Hosen Bund an Bund legen und die Hosenbeine zusammen nach innen einschlagen. 

    • Jacketts und Hemden stapeln Sie versetzt: Den ersten Kragen legen Sie nach unten, den nächsten Kragen nach oben. 

    • Hüte kommen mit der Wölbung nach unten in den Koffer und werden mit Socken aufgefüllt. 

    • Verwenden Sie Toilettenartikel in Reisegrößen, schließlich verbrauchen Sie keine Literflasche Shampoo in einer Woche Italien. Sparsame füllen in kleine Flaschen um. 

    • Liegen alle großen Teile im Koffer, füllen Sie die letzten Hohlräume mit Handtüchern, Socken oder Unterwäsche auf. So verrutscht nichts später. 

    • Vorsicht beim Festzurren der Packgurte: Nach dem Schließen streichen Sie die Schicht darunter noch einmal glatt. Darüber legen Sie eine Schicht Handtücher oder Pullover zur endgültigen Stabilisierung. 

  • Am Reiseziel angekommen, hängen Sie zerknitterte Jacketts und Hosen auf Kleiderbügel ins Bad. Die feuchtwarme Luft lässt Wolle wieder glatt werden.