Ohne Frage: Jeder Mann mit Stil sollte mindestens einen davon besitzen. Ob eleganter Business-Anzug, edler Samtblazer oder klassischer Smoking: Das ist eine Investition fürs Leben. Für unsere neue XUITS-Kampagne haben wir drei All-Time-Favourites für Sie in einer Berliner Location in Szene gesetzt. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei Anzug & Co. achten müssen und wie Mann sein neues Lieblingsstück perfekt stylt.

 

 

1. Der Smoking - Zeitlos, klassisch, sexy

 

Der Black Tie ist das männliche Pendant zum kleinen Schwarzen und inzwischen sogar in der Royalblau-Variante erlaubt.

Zu verdanken hat die Männerwelt den eleganten Abendanzug Eduard VII. von England. Er machte den Klassiker parketttauglich, als er sich im 19. Jahrhundert einen Maßanzug vom britischen Savile Row-Schneider Henry Poole in Mayfair auf den aristokratischen Leib schneidern ließ.

 

Seitdem gelten feste Kriterien was den Smoking erst zum Smoking macht. Das Sakko? Ein Einreiher ohne Rückenschlitz, den man mit einem Knopf verschließt. Der Hingucker ist das Spitzrevers aus Seidensatin oder Ripsseide. Alternative gewünscht? Die Schalfasson! Das ist ein Revers das schalartig am Hals entlang verläuft. Die Sakkotaschen sind Paspeltaschen und verleihen den Feinschliff. Die Hose verzichtet auf Gürtelschlaufen. Sie ziert ein Aufschlag und ein Besatzstreifen aus Seidensatin (Galon) an der Seite. Dazu kombiniert man Stehkragenhemd mit verdeckter Knopfleiste und Umschlagmanschette plus Kummerbund, schwarzer Fliege und weißem Einstecktuch in amerikanischer Faltung. Dabei wird das Tuch zu einem Rechteck gefaltet, das aus der Brustasche blitzt. Zum Schluß die Frage: Kann man den Smoking auch weniger formell stylen? Für den Clubbesuch ist ein Smoking Sakko der ideale Begleiter: Passt zu Jeans, schwarzem Rolli oder weißem Hemd.

 

 

2. Der Business-Anzug - Edel, modern, universell tragbar

 

Business-Anzug: edel, modern, universell tragbar

 

Auf Flughäfen sieht man sie: Anzugträger mit Smartphone am Ohr, die mit Riesenschritten zum Gate eilen. Rastlose Konzernlenker in oft schlecht sitzendem Einheitsgrau, das so zerknautscht aussieht wie der Rollkoffer, welchen sie hinter sich herschleppen. Um nicht in die Stilfalle zu tappen, ist das Wissen um einen gut geschnittenen Anzug so erstrebenswert wie die Empfehlung für das Top-Börsen-Portfolio.
 
Der Kenner weiß, worauf es beim smarten Business-Outfit ankommt: Die Knöpfe an den Ärmeln des Jacketts lassen sich auf- und zuknöpfen. Am Revers sind die Filz- oder Baumwolleinlagen nicht geklebt, sondern mit dem Oberstoff vernäht. Hochwertige Materialien wie Flanell, Schurwolle, Leinen sorgen für feine Haptik und edle Optik. Das Jackett weist ein leichtes Innenfutter auf. Je nach Geschmack und Präferenz darf es entweder schlicht in grau bzw. schwarz gehalten sein oder ein dezentes Muster zeigen. Sogar nach langem Sitzen behält der Anzug seine Passform.
 
Geht es um die Länge der Hose, gilt die Faust-Regel: Hinten soll der Saum bis ca. 2 cm über den Absatz des Schuhs reichen und vorn mit einem leichten Knick aufsetzen. Wer es modischer liebt, setzt auf eine schmale Passform und nimmt die 7/8-Variante für die Hose. Das verrät Stil-Kompetenz und lenkt den Blick auf den schicken Schuh.
 
Falls es ein Dreiteiler sein soll, hat dieses Modell darüber hinaus folgenden Vorteil: Auch ohne Jacke wirkt der Look chic und gut angezogen. Schließt man allerdings das Sakko, ist der oberste Westenknopf der Eyecatcher, der unter dem Revers hervor blitzt. Für drunter empfiehlt sich ein Hemd in dezentem Uni mit Haifisch- oder Kentkragen. Dazu noch der Windsor-Knoten und die Krawatte mit feinem Streifen oder kleinen Pünktchen sitzt.
 
 

3. Der Samtblazer - Ideale Kombinationsmöglichkeit

 
Samtblazer: Ideale Kombinationsmöglichkeit
 
Seit einigen Saisons kehrt der lang Vergessene wieder zurück: Der Samtblazer. Vorbei die Zeiten als das flauschige Material nur Königsschultern schmückte oder man das gute Stück zum Fest unterm Christbaum trug. TV-Serien wie Mad Man oder Designer wie Tom Ford und Hedi Slimane haben dem heutigen Männerbild ein modisches Feintuning verpasst und gezeigt, dass ein gut sitzendes Samt-Sakko so gar nicht spießig rüber kommt. Hallo.
 
Zu beachten dabei gilt nur: Wie man es stylt. Statt ein Upgrade zu wagen, greift man bei der Samtblazer Kombi zum Downgrade. Soll heißen: Mit einer Anzughose sieht das Outfit schnell nach Konfirmationsfeier aus. Gekonnter: Man kombiniert dazu klassische Jeans oder eine Chino.
 

[Foto: John Aigner, XUITS Herbst/Winter-Kampagne 2012]